• Herborner Weltladen öffnet seine Pforten

    Mit der Gründung des „Herborner Weltladen e.V.“ am 13. April 2015 ist das Vereinsleben in Herborn noch bunter geworden. Der neue gemeinnützige Verein hat den Zweck in Herborn und Umgebung Maßnahmen zu unterstützen, die der Förderung der globalen sozialen Gerechtigkeit, des Völkerverständigungsgedankens und dem Fairen Handel dienen.

    Der Verein ist aus der „Aktion Dritte Welt“ der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden Herborn sowie dem seit den 1980er Jahren bestehenden „Eine-Welt-Laden“ der...


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  •  Re-zertifiziert: Stadt ist für weitere vier Jahre „Fairtrade Town“ - „Stadt des fairen Handels“ sucht Mitstreiter 

     

    Das schwarz-blau-grüne "Fairtrade"-Siegel ist auch in Herborn auf immer mehr Waren zu sehen. Vor zwei Jahren hat unsere Stadt dafür das Zertifikat "Fairtrade Town" erhalten: Die "Faire Stadt Herborn" ist eine von mittlerweile vielen hundert Kommunen, in der immer mehr Menschen Wert legen auf gerechte Arbeitsbedingungen und faire Löhne für die Produzenten vor allem in den ärmeren Ländern der südlichen Hemisphäre.

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Wer macht mit?

Wir unterstützen Herborn als Stadt des Fairen Handels, weil…

Hier erhalten Sie eine Übersicht aller Unterstützer der Aktion in Herborn, die nachweislich fair gehandelte Produkte verwenden bzw. verkaufen. 

Eine Selbstdarstellung der Unterstützer der Kampagne Faire Stadt Herborn finden Sie als Zitat.

Impressum

Inhalt

Verantwortlich für den Inhalt:

Magistrat der Stadt Herborn

Hauptstraße 39
35745 Herborn
Deutschland
Tel.: 0 27 72 / 7 08 - 0
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Rechtsform: Körperschaft des öffentlichen Rechts

Steueridentnummer: DE112590957 

 

Bürgermeister: Hans Benner

 

Allgemeines
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Elektronische Kommunikation mit der Stadt Herborn
Die Übermittlung von elektronischen Dokumenten über das Internet ist gemäß § 3a HVwVfG nur für Verfahren über eine einheitliche Stelle nach §§ 71 a bis 71 e HVwVfG unter den folgenden Voraussetzungen möglich:

  • Zugänge im Sinne der Zugangseröffnung ist die Dienstleistungsplattform der Stadt Herborn unter http://eu-dlr.ekom21.de
  • Die Stadt Herborn nimmt im Rahmen der elektronischen Kommunikation Dokumente in folgenden Dateiformaten entgegen:
      - Rich Text Format (*.rtf)
      - Word für Windows (*.doc)
      - Portable Data File Version (*.pdf)
    Weitere Formate sind nun nach Absprache mit der Empfangsstelle zulässig. In allen Formaten dürfen kein automatisierten Abläufe oder Programmierungen (Makros) verwendet werden.
  • Die Gesamtgröße einer eMail inklusive aller Anhänge (sog. Attachments) ist auf eine Größe von 2 Megabyte (MB) beschränkt.
  • Die oben genannten Dateiformate können durch Komprimierungsprogramme in den Datengrößen verringert werden. Komprimierte Dateien nimmt die Stadt Herborn nur als nicht selbstentpackende ZIP- oder RAR-Archive entgegen.
  • Wenn Sie diese Zugangseröffnung nutzen, so sind Sie damit einverstanden, dass Ihre eMail auf Viren und Spam überprüft wird. eMails, die als Viren klassifiziert worden sind, werden gelöscht und nicht weiter bearbeitet. Da in eMails, die Viren enthalten, in aller Regel die Absenderadressen gefälscht werden, erfolgt keine elektronische Rückantwort.
  • Wurde die elektronische Kommunikation eröffnet, geht die Stadt Herborn davon aus, dass die gesamte Kommunikation auf diesem Wege stattfinden kann, es sei denn, andere Vorschriften stehen dem entgegen.
  • Soweit eine förmliche Zustellung erforderlich ist, die einene Zustellnachweis erfordert, ist dies auf elektronischem Weg derzeit nicht möglich.
  • Für Schriftverkehr, der nach geltendem Recht der Schriftform bedarf, ist bis auf weiteres keine elektronische Übertragungsform zu verwenden. Dies gilt auch für fristgebundene Anträge und Erklärungen.
  • Die Entgegennahme von Dokumenten mit elektronischer Signatur ist derzeit nicht möglich.
  • Verschlüsselte eMails oder Dateianhänge von eMails, die verschlüsselt wurden oder mit einem Kennwort geschützt sind, werden nicht entgegengenommen.

 

Herunterladen von Daten und Software

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Schutz persönlicher Daten und Vertraulichkeit

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Weitere Informationen zum Thema Datenschutz in der Bundesrepublik Deutschland finden Sie hier: www.bfd.bund.de

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Links

Hier finden Sie weiterführende Links zu Thema Fairer Handel

Webseite der Fairtrade Organisation www.fairtrade-deutschland.de

Informationen zur Kampange „Fairtrade-Towns“ www.fairtrade-towns.de

„TransFair“ Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der „Dritten Welt“ e.V.www.transfair.org

Jugendprojekt des Fairtrade e.V. www.fair4you-online.de

Forum Fairer Handel: Online-Datenbank mit Materialien zum Fairen Handel www.forum-fairer-handel.de

 

Die vier wichtigsten Importorganisationen 

El Puente- www.el-puente.de

Gepa – www.gepa.de

Banafair – www.banafair.de

Dwp – www.dwp-rv.de

 

Weitere Informationen und Materialien 

Projekt „Eine Welt in der Schule“. Heft „Eine Welt für Kinder: Materialien für Kindergarten und Grundschule“
www.weltinderschule.uni-bremen.de

Deutsche Welthungerhilfe e.V.: Dokumentation des Projekts „WeltFrühstück“ www.welthungerhilfe.de

Weltladen-Dachverband e.V.: Informationen wie Videos, Dias und sogar ganze Koffer mit anschaulichem

Material www.weltladen.de

Informationen rund um die Banane, auch für ältere Kinder www.bananen-seite.de

 

Faire Mode

Allgemeine Informationen zu fair hergestellter Mode finden Sie hier

Christilichen Initative Romero - www.ci-romero.de

 

Fair hergestellte Mode kaufen können Sie bei...

Hessnatur – www.Hessnatur.com

Waschbär – www.waschbaer.de

3Freunde: bio-fair-klimaneutral – www.3freunde.de

Bekleidungssyndikat Hannover – www.bekleidungssyndikat.de

Bio Shirt Company – www.bioshirt-company.de

Zündstoff Clothing - www.zuendstoff-clothing.de

LamuLamu - www.lamulamu.de

Fairtragen - www.fairtragen.de

Continental Clothing - continentalclothing.de

 

Faire Alternativen - Technik

Computer allgemein- blog.faire-computer.de

Mobiltelefone - www.fairphone.com

Computermaus - www.nager-it.de


 

 

Kriterien für eine Stadt des Fairen Handels

 Kampagne Stadt des Fairen Handels/ Fairtrade-Town Herborn

Auf dem Weg zum Titel "Stadt des Fairen Handels/Fairtrade-Town" ist das Engagement und aktive Handeln der Bürgerinnen und Bürger in Herborn gefordert. Es müssen folgende fünf Kriterien erfüllt sein:

 1. Kriterium: Der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 3. November 2011 macht den Einsatz von fairem Kaffee, Zucker und Gebäck in den Gremiensitzungen zur Pflicht. Mit der Entscheidung den Titel "Fairtrade-Town" anzustreben, leistet die öffentliche Verwaltung einen ersten Schritt für den Erfolg der Kampagne.

2. Kriterium: Im Januar 2012 bildet sich eine lokale Steuerungsgruppe, die die Aktivitäten der „Fairtrade-Stadt“ vor Ort koordiniert. Die Steuerungsgruppe in Herborn besteht aus 10 Mitgliedern, die sich ehrenamtlich, privat oder als Vertreter einer Herborner Institution für den Fairen Handel in unserer Stadt einsetzen und bei Veranstaltungen als Botschafter für den Fairen Handel in Herborn auftreten.

3. Kriterium: In den lokalen Einzelhandelsgeschäften werden gesiegelte Produkte aus Fairem Handel angeboten und in Cafés und Restaurants werden Fairtrade-Produkte ausgeschenkt.Bei einer Einwohnerzahl zwischen 20.000 bis 25.000 Einwohnern müssen in unserer Stadt 5 Geschäfte und 3 Gastronomiebetriebe vorhanden sein, die fair gehandelte Produkte verkaufen oder ausschenken. Mehr als 30 Unterstützern konnten von der Idee des Fairen Handels  und dem Einsatz solcher Produkte überzeugt werden.

4. Kriterium: In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden Fairtrade-Produkte verwendet und es werden dort Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel“ durchgeführt. Eine wiederkehrende, öffentliche Veranstaltungen ist das alljährige Faire Frühstück auf dem Marktplatz in Herborn. Aber auch Vortäge und Bildungsveranstaltungen zählen zum regelmäßigen Angebot.

 5. Kriterium: Die örtlichen Medien berichten über alle Aktivitäten der „Fairtrade-Stadt“.Kontinuierlich wurden/werden in Stadtanzeiger und Herborner Tagespresse Artikel und Interviewreihen zum Fairen Handel in Herborn veröffentlicht.

Zu den Presseartikeln

Die Steuerungsgruppe und ihre Arbeit

Foto: D. Göbel

Die Steuerungsgruppe Stadt des Fairen Handels/ Fairtrade-Town Herborn hat zum Jahresbeginn 2012 ihre Arbeit aufgenommen. Die konstituierende Sitzung der Steuerungsgruppe fand am 19. Januar 2012 statt. Auf Einladung der Stadtverwaltung Herborn hat sich eine kleine Zahl interessierter Bürger/innen in Herborn gefunden, die ihre Mitbürger/innen über das Thema und Produkte aus Fairem Handel informieren wollen.

Zu den Mitgliedern zählen engagierte Privatpersonen sowie Mitglieder von Aguablanca e.V., Eine-Welt-Laden der Kath. Kirche, Johanneum Gymnasium, der Stadt Herborn und dem Stadtmarketing Herborn. Die Leitung der Steuerungsgruppe hat Frau Diana Göbel inne.

Die Steuerungsgruppe der Kampagne Stadt des Fairen Handels/Fairtrade-Town Herborn trifft sich monatlich im Rathaus, um weitere Aktivitäten und Events zur Bildungs- und Informationsarbeit zum Thema Fairer Handel zu planen und zu organisieren.

 

Jede/r interessierte Mitbürger/in ist herzlich eingeladen sich ehrenamtlich bei der Kampagne zu engagieren. Kontakt über Diana Göbel, Vorsitzende der Steuerungsgruppe, 02772/5405621, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder nutzen Sie einfach unser Kontaktformular, gerne setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung.

Über den Verlauf unserer Arbeit können Sie sich in den Sitzungsprotokollen und den Presseartikeln informieren.

 

Protokolle der Sitzungen der Steuerungsgruppe

Zu den Presseartikeln

Bildungsmaterialien

Bildungsmaterial zu Fairem Handel

Eine weitgefächerte Sammlung von Bildungsmaterial und Hintergrundinformationen über Fairen Handel und den Zusammenhang unseres Konsumverhaltens mit den Lebens- und Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern findet sich auf dem Portal der UNESCO Dekade Bildung für Nachhaltige Entwicklung.

Faire Stadt Herborn Karte der Unterstützer der Kampagne Faire Stadt Herborn

Karte der Unterstützer der Kamapgne Faire Stadt Herborn

Auf der Karte sind sämtliche Orte des fairen Handels in Herborn verzeichnet.
Rot sind die Vollsortimentläden.
Grün sind Läden, in denen direkt Fair-Tradeprodukte verkauft werden.
Gelb sind Ort, an denen faire Produkte im Ausschank oder in der Produktion verwendet werden.
Blau sind Orte, an denen faire gehandelte Produkte für eigene Veranstaltungen und den Eigenbedarf genutzt werden.


Herborn Fairtrade auf einer größeren Karte anzeigen

Fairtrade Mode - woran erkennt man sie?

Kleider machen Leute?!  - Kleider verraten viel über den Träger

Wo aber kommen die Textilien her bzw. wer produziert Sie? Antworten findet man heute in jedem Kleidungsstück, das Etikett in der Jeans oder dem T-Shirt verrät, dass ein Großteil der Kleidung in Ländern wie Bangladesch, Taiwan, Nicaragua und China produziert wird. Jedoch verrät dieses Etikett nicht wo die Bestandteile der Kleidung wie Stoffe, Garne, Knöpfe u.a. hergestellt wurden. Ebenso wenig geben die Etiketten Auskunft unter welchen Bedingungen sie produziert wurden. Es ist heute kein Geheimnis mehr, dass etwa 90 Prozent aller Textilien in großen Fabriken unter schlechten Bedingungen und unzureichender Bezahlung von jungen Näherinnen hergestellt werden. Die Frauen und Männer arbeiten etwa 12- 16 Stunden am Tag mit nur kurzen Pausen in schlecht klimatisierten, überfüllten und unsicheren Arbeitsstätten.

Die prekäre Realität der internationalen TExtilindustrie machte in der Berichterstattung über Brändere und andere Betriebsunfälle negative schlagzeilen. Niedrige Löhne unterhalb der Armutsgrenze (z.B. etwa 30 Euro/Monat in Bangladesh) und viele Überstunden gehören in fast allen Produktionsländern zur Tagesordnung des ausbeuterischen Welthandels mit Bekleidung. Dabei ist es unerheblich, welches Etikett eingenäht ist, ob in besonders günstigen Kleidungsstücken von Kik, H&M oder teuren marken wie Adidas oder Designern. Die Löhne der Näher/innen decken in den meisten Fällen nicht die tatsächlichen Lebenshaltungskosten. Die Marktführer der Sport- und Modebranche könnten durch ihre Vergabepraktiken Druck auf die Produktionsländer und die Produktionsbedingungnen ausüben. Jedoch orientieren Sie sich mit Blick auf die eigenen Bilanzen zur Zeit überwiegend an möglichst "günstigen" Arbeitsbedingungen. So dass ein Produkt mit hoher handelsmarge und maximalen Profit für das Unternehmen oder die Marke vermarktet werden kann.

Die hohen Gewinne in der Bekleidungsindustrie werden nur durch die gezielte Ausbeutung und Missachtung der Menschen- und Arbeitsrechte bei der Herstellung von Textilien erreicht. Die Forderung nach Löhnen, die die Grundbedürfnisse decken, kann nur mit Druck von Konsumenten und Initiativen von Gewerkschaften und Nicht-Regierungsorganisationen umgesetzt werden.

Textilien sollen kleidsam sein – Qualität hat ihren Preis und verlangt Transparenz

Moden und Trends kommen und gehen, aber immer mehr Konsumenten legen beim Kauf von Textilien nicht nur Wert auf besonders modische Kleidungsstücke, sondern fordern bewusst Qualität und Nachhaltigkeit im Produktionsprozess. Ökologisch einwandfrei und fair hergestellt soll die Kleidung sein, ohne Einsatz von Pestiziden oder ausbeuterischer Arbeitsbedingungen der NäherInnen. Um diesem Streben nach einem ethischen Konsum  gerecht zu werden, haben sich international unterschiedliche Produktsiegel und Standardinitiativen entwickelt. Wie erkennt man fair gehandelte Textilien? Eine Übersicht über die gängigsten  Siegel und verlässlichen Produktstandards soll verdeutlichen, woran man fair produzierte Kleidung erkennen kann. Ebenfalls werden in der Textilindustrie relevante Kriterien erklärt und kritisch beleuchtet.

Die Transparenz, ergo Nachvollziehbarkeit, unter welchen Bedingungen ein Kleidungsstück produziert wurde ist für den Verbraucher nur schwer zu erreichen. Die gängigsten und in Ihrer Zahl steigenden Produktsiegel oder Textilvereinigungen berücksichtigen häufig sehr unterschiedliche Prozesse in der Herstellung von Textilien und nehmen dabei nicht immer auf den gesamten Produktionsprozess Bezug. Allgemein wird mit Produktsiegeln (engl. Label) einem Produkt ein Mehrwert gegenüber anderen Produkten zugeschrieben, der Verbrauchern als Orientierungshilfe für eine Kaufentscheidung dienen soll.  Gleichfalls nutzen viele Unternehmen die Produktsiegel auch als Marketingmaßnahme. Dies gilt umso mehr, wenn eine Firma beispielsweise nur ein oder wenige Fairtrade-zertifizierte Produkte verkauft, wohingegen der überwiegende Teil der angebotenen Produkte aus konventioneller Herstellung stammt.

Je nach Produktsiegel werden ökologische oder soziale Mindestanforderungen an ein Produkt gestellt, deren Einhaltung und Vergabe dann von staatlichen, wirtschaftlichen oder zivilgesellschaftlichen Institutionen überwacht wird. Im Gegensatz zu den Produktsiegeln hat sich in der Vergangenheit eine Vielzahl von Unternehmen zu Textilvereinigungen zusammengeschlossen, die sich gemeinsamen Verhaltensregeln für die faire oder ökologische Produktion von Textilen unterwerfen. Der Unterschied besteht darin, dass nicht einzelne Produkte „gelabelt" werden, sondern sich das gesamte Unternehmen den Standards verpflichtet ist.

Man kann die Textilvereinigungen grob in Brancheninterne Vereinigungen und Multi-Stakeholder-Initiativen einteilen. Brancheninterne Zusammenschlüsse orientieren sich stark an den Interessen der Unternehmen, sodass sie sich häufig dem Vorwurf des „Greenwashing" (Kritik an der Werbung, die ein Unternehmen besonders umweltbewusst darstellen möchte) ausgesetzt sehen. Multi-Stakeholder-Initiativen sind Vereinigungen unterschiedlicher Interessegruppen (Gewerkschaften, Unternehmen, Zivilgesellschaft), die bereits von Ihrer Struktur auf institutionelles Lernen und Weiterentwicklung der vereinbarten Verhaltensregeln bei der Textilproduktion angelegt sind.

Qualitätskriterien für die Glaubwürdigkeit von Produktsiegel

Es gibt international unterschiedliche Initiativen, die sich für verbesserte Arbeitsbedingung in der Textilbranche einsetzen. Diese sind nicht immer mit Fairem Handel gleichzusetzen, verfolgen in einigen Punkten aber dieselben Ziele. Zu unterscheiden sind Produktsiegel, die ein Endprodukt zertifizieren und Siegel, die den gesamten Bereich der Produktionskette bewachen.

Kriterien für Produktsiegel die Fairtrade Standards entsprechen

  • unabhängige Vergabe und Kontrollen
  • Häufigkeit und Qualität der Kontrolle
  • soziale und ökologische Vergabestandards für das Produktsiegel
  • Transparenz der Siegelstandard gegenüber den Konsumenten

     

Die Clean Cloth Campaign (CCC) oder Kampagne für Saubere Kleidung wurde 1990 ins Leben gerufen, sie ist ein Netzwerk aus etwa 300 Trägerorganisationen. Mitglieder der Kampagne sind in der Regel zivilgesellschaftliche Organisationen, Vereine oder Verbände. Grundlage der Arbeit der Kampagne ist das Bestreben Bekleidungshersteller dazu zu bewegen soziale und ökologische Arbeitsbedingungen und existenzsichernden Löhnen eine größere Bedeutung bei der Vergabe von Aufträgen zur Produktion von Kleidung in sogenannte Billiglohnländern beizumessen. 

 

Fair Wear Foundation LogoEine empfehlenswerte Initiative ist die Fair Wear Foundation sie verfolgt das Ziel gerechtete Arbeitsbedingungen und existenzsichernde Löhne in den Produktionsländern für Bekleidung durchzusetzen. Die Fair Wear Foundation (FWF) ist eine unabhängige Stiftung, die 1999 als Zusammenschluss von Unternehmen, Handelsverbänden und Nichtregierungsorganisationen gegründet wurde. Die FWF setzt auch bei Subunternehmern und Lieferanten der Mitgliedorganisationen  hohe soziale Standards durch. Es werden existenzsichernde Löhne gezahlt und interne wie externe Monitoringmaßnahmen überwachen regelmäßig die Einhaltung der FWF-Standards.
IVN-Best Logo

Naturtextil - IVN zertifiziert Best ist das Produktsiegel des 1989 gegründeten Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft e.V. Die vorgeschriebenen sozialen und ökologischen Standards können als vorbildlich bezeichnet werden. Die zertifizierten Produkte sind zu 100% aus biologischem Anbau, genmanipuliertes Saatgut ist ebenso verboten wie der Einsatz von gesundheitsschädlichen Stoffen bei der Veredelung der Stoffe. Die Einhaltung der Standards wird in jedem Produktionsprozess unabhängig überprüft. Neben der Zahlung von existenzsicherender Löhnen für die Arbeiterinnen ist die hohe Transparenz für die Verbraucher hervorzuheben, Herstellungskriterien und Produktionswege sind öffentlich zugänglich oder können angefragt werden.  

Logo_Global Organic Textile Standard Das Textilsiegel Global Organic Textil Standard (GOTS) wurde von vier Textilverbänden aus Deutschland (IVN-Internationaler Verband für Naturtextilwirtschaft), England (Soil   Association), USA (Organic Trade Association) und Japan (Organic Cotton Association) gegründet. Das GOTS-Produktsiegel ist gekennzeichnet durch sehr hohe ökologische Kriterien, die ressourcenschonende Produktion mit über 70% biologisch angebauten Naturfasern voraussetzt. Genmanipuliertes Saatgut ist untersagt und zur Veredelung der Stoffe sind nur unbedenklich eingestufte Farben zugelassen. Die sozialen Standards beziehen sich auf die ILO-Kernarbeitsnormen, fordern aber keine existenzsichernde Löhne und gelten nur in der Konfektionierung von Textilien und nicht schon bei der Rohstoffproduktion. Die Einhaltung der vereinbarten GOTS-Kriterien wird vor Ort durch unabhängige Zertifizierungsstellen geprüft und die Ergebnisse veröffentlicht.

Das Fairtrade-Siegel für Baumwolle wurde im Jahr 2004 eingeführt und garantiert beim Baumwollanbau faire Arbeitsbedingungen und stabile Preise, zusätzlich wird der  biologische  Anbau der Baumwolle gefördert. Problematisch ist, dass durch das Siegel der Fairtrade-BaumwolleEindruck bei den Konsumenten entsteht der gesamte Produktionsprozess vom Anbau  und der  Verarbeitung der Textilien entspreche fairen Kriterien.  Zwar legt das Fairtrade-Baumwollsiegel wert auf den umweltschonenden Anbau (kein genmanipuliertes Saatgut und  Reduktion der Agrochemikalien), die Audits der Produktionsbetriebe finden intern durch die zertifizierende Organisation Fairtrade International (FLO) statt und berücksichtigen die  Arbeitsbedingungen bei der Verarbeitung der Baumwolle nur unzureichend. 

Leben ohne Armut dank existensichernden Löhnen

Die desolate Situation in der Textilindustrie ist dem gloablen Wettbewerbsdruck und der investitionsfreundlichen Lohnpolitik, die niedrige Löhne zum Standortvorteil werden lassen, geschuldet. Die negativen Folgen niedriger Einkommen sind miserable Wohnbedingungen, Mangelernährung und ungenügende Medizinische Versorgung. Ein würdevolles Leben kann mittels der Zahlung existenzsichernder Löhne erreicht werden. Eine Definition der Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) verdeutlich, etsprechend der ILO Kernarbeitsnormen 95, 131 und 135, wann ein Lohn existenzsichernd ist: "das Gehalt mindestens dem gesetzlichen Mindestlohn entspricht, die Standardarbeitswoche maximal 48 Stunden beträgt, die Grundbedüfnisse einer vierköpfigen Familie deckt und mindestens zehn Prozent freiverfügbares Einkommen übrighält."

Weitere Informationen zu diesen Siegeln oder "Grüner Mode" allgemein, finden Sie auf der Seite der Christlichen Initative Romero e.V. oder in der Selbstdarstellung der jeweiligen Siegelorganisation.

 

 


 

Unterstützer werden

Mit Machen! - Unterstützer der Kampagne Faire Stadt werden

Sie möchten in Ihrem Betrieb/Ihrer Institution Fairtrade-Produkte neu einführen oder verwenden bereits fairgehandelte Produkte?

Gerne informieren wir Sie über Bezugsquelle und Produkte, die Sie in Ihrem Büro, Ihrer Teeküche, Kantine oder bei Veranstaltungen verwenden können.

Wenn Sie für Ihre Mitarbeiter, Kollegen oder Geschäftspartner Präsente mit fair gehandelten Leckereien (z.B. Kaffee, Schokolade, Wein) suchen, werden Sie im Eine-Welt-Laden Herborn fündig.

Haben Sie bereits mindestens zwei Fairtrade-Produkte im Sortiment und wollen Sie diese besser vermarkten, dann füllen Sie diese Unterstützererklärung aus. Wir nehmen Sie in die Liste unserer Unterstützer auf.

Herzlich Willkommen

auf der Homepage der Kampagne Stadt des Fairen Handels - Fairtrade-Town Herborn

Unsere Stadt ist seit Februar 2013 Stadt des Fairen Handels/Fairtrade-Town!

Plakat der 72 Stunden Aktion 2013, Foto: Kordesch

Am 2. Februar 2013 erhielt Herborn, zunächst für zwei Jahre, die Auszeichnungsurkunde für den Titel Fairtrade-Town. Damit gelten wir zu den Vorreiterstädten, die sich in Deutschland für den Fairen Handel  engagieren. Dieser Titel bedeutet einerseits, dass es in unserer Stadt mit ca. 20000 Einwohnern neben der politischen Entscheidung, diese Auszeichnung erlangen zu wollen, mindestens 5 Einzelhändler, 3 Gastronomen und 1 Schule gibt, die fair gehandelte Waren anbieten und Bildungsveranstaltungen durchführen.

Die Auszeichnung als Fairtrade-Town/ Stadt des Fairen Handels zeigt, dass sich in Herborn schon in der Vergangenheit viele Organisationen und Einzelpersonen aktive für die Bekanntheit des Fairen Handels eingesetzt haben. Das Ziel der Kampagne Stadt des Fairen Handels ist es diese Initiativen zu bündeln, Akteure in der Region zu vernetzen und die Öffentlichkeit gemeinsam über den Fairen Handel zu informieren. Der Titel Fairtrade-Town bietet aber auch die Chance über bestehende Anstrengungen hinausgehend weitere BürgerInnen über den Fairen Handel aufzuklären und neue Unternehmer von der Verwendung fairhergestellter Waren zu überzeugen.

Positiv stimmt dabei, dass es in Herborn gegenwärtig mehr als 30 Unterstützer der Kampagne Stadt des Fairen Handels gibt, die unsere Arbeit durch den Verkauf beziehungsweise Einsatz von fairen Produkten fördern. Wir danken den zahlreichen Unterstützern, die wir für die Idee des Fairen Handels in Herborn gewinnen konnten und freuen uns auf vielerlei gemeinsame Aktivitäten zu diesem Thema.

 Diese Homepage bietet:


 Re-zertifiziert: Stadt ist für weitere vier Jahre „Fairtrade Town“ - „Stadt des fairen Handels“ sucht Mitstreiter 

 

Das schwarz-blau-grüne "Fairtrade"-Siegel ist auch in Herborn auf immer mehr Waren zu sehen. Vor zwei Jahren hat unsere Stadt dafür das Zertifikat "Fairtrade Town" erhalten: Die "Faire Stadt Herborn" ist eine von mittlerweile vielen hundert Kommunen, in der immer mehr Menschen Wert legen auf gerechte Arbeitsbedingungen und faire Löhne für die Produzenten vor allem in den ärmeren Ländern der südlichen Hemisphäre.Urkunde FairtradeTown Herborn

Mit der nun erfolgten Re-Zertifizierung darf Herborn das "Fairtrade"-Siegel nun für vier weitere Jahre tragen. Das ist nicht zuletzt das Verdienst der Steuerungsgruppe um die Vorsitzende Diana Göbel, die mit Aktionen wie dem "Fairen Frühstück", Info-Ständen, Filmvorführungen und Lesungen, aber auch in ungezählten Einzelgesprächen für die Idee des fairen Handels wirbt. Erfahren Sie hier mehr über die Titelverlängerung.

Text und Foto, Klaus Kordesch 22.01.2015

 

 


Karte der Unterstützer der Kampagen Faire Stadt Herborn

Auf der Karte sind sämtliche Orte des fairen Handels in Herborn verzeichnet.
Rot sind die Vollsortimentläden.
Grün sind Läden, in denen direkt Fair-Tradeprodukte verkauft werden.
Gelb sind Ort, an denen faire Produkte im Ausschank oder in der Produktion verwendet werden.
Blau sind Orte, an denen faire gehandelte Produkte für eigene Veranstaltungen und den Eigenbedarf genutzt werden.


Herborn Fairtrade auf einer größeren Karte anzeigen

Herborner Weltladen e. V. trägt den neugegründeten Weltladen am Kornmarkt

Herborner Weltladen öffnet seine Pforten

Mit der Gründung des „Herborner Weltladen e.V.“ am 13. April 2015 ist das Vereinsleben in Herborn noch bunter geworden. Der neue gemeinnützige Verein hat den Zweck in Herborn und Umgebung Maßnahmen zu unterstützen, die der Förderung der globalen sozialen Gerechtigkeit, des Völkerverständigungsgedankens und dem Fairen Handel dienen.

Der Verein ist aus der „Aktion Dritte Welt“ der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden Herborn sowie dem seit den 1980er Jahren bestehenden „Eine-Welt-Laden“ der kath. Pfarrgemeinde Herborn hervorgegangen.

Am 29. Mai 2015 hat der Verein „Herborner Weltladen“ auf dem Kornmarkt Herborn (Schulhofstr. 2 ) einen Weltladen als Fachgeschäft für Fairen Handel eröffnet. Hier finden Kunden fair hergestellte Lebensmittel, Dekoration und Schmuck von Produzenten aus Afrika, Asien und Lateinamerika. 

Dank der Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helfer und dem akribischen Einsatz des Vereinsvorstands ist es gelungen, nur wenige Wochen nach der Vereinsgründung ein Ladenlokal einzurichten.  Der Herborner Weltladen wird zudem unterstützt von der Kath. Pfarrgemeinde St. Petrus Herborn, der Ev. Kirchengemeinde Herborn, dem Ev. Dekanat Herborn und der Stadt Herborn.

Der Ladenbetrieb und Verkauf wird von Ehrenamtlichen geleistet. Der Herborner Weltladen ist täglich von 10-18 Uhr geöffnet, Samstag vom 10-14 Uhr. Der Herborner Weltladen e. V. sucht  weitere ehrenamtliche Helfer, die sich für das Thema Fairer Handel interessieren und sich eine Mitarbeit im Weltladen vorstellen können. In Zukunft sind neben dem Ladenbetrieb auch diverse Bildungsveranstaltungen geplant.

Weitere Informationen über den Verein erhalten Sie direkt im Herborner Weltladen, via E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder demnächst auf www.herborner-weltladen.de.

Faire Rosenaktion 2015

Frischer Blumenduft in Herborn - Ein Highlight der bundesweiten Fairen Rosenaktion

Zum Valentinstag am 14.02.2015 hat sich die Kampagne Fairtrade-Town Herborn etwas Besonderes für die HerbornerInnen einfallen lassen. Am Samstagvormittag gab es in der Zeit von 10-12 Uhr für 300 KundInnen des Rewe-Center eine Fairtrade-Rose aus Ecuador als Valentinstagsgruß. Mit dieser gemeinsamen Aktion vom Blumenhaus Kuhlmann, dem Rewe-Center und der Kampagne Faire Stadt Herborn sollte ein Zeichen für den Fairen Handel in Herborn gesetzt werden. Mehr als 80 Prozent der in Deutschland verkauften Rosen werden aus Ländern außerhalb Europas importiert, jedoch wird hierzulande nur ein Bruchteil dessen als Fairtrade-Rose gekauft. Dabei kann man mit fair hergestellten und fair gehandelten Rosengrüßen gleich doppelt Freude schenken. Das Besondere an diesen Rosen sind die verbesserten Arbeitsbedingungen für die ArbeiterInnen auf den Blumenfarmen, verantwortungsvoller Umgang mit Pflanzenschutzmitteln und Steigerung der Lebensqualität durch faire Bezahlung und Fairtrade-Prämie. Entscheiden Sie sich beim Blumenkauf für Fairtrade-Rosen von Ihren Blumenfachgeschäft. Die Qualität und Langlebigkeit dieser Blumenpracht wird Sie für diese Kaufentscheidung belohnen.

Faire Blumengrüße am Valentinstag 2015

Noch mehr über Faire Rosen und die Arbeitsbedingungen in der Rosenproduktion erfahren Sie bei Fairtrade-Deutschland.

Eine kurze Information über Fairtrade-Rosen finden Sie in diesem Flyer von TransFair e.V.

Mitstreiter in der Steuerungsgruppe Faire Stadt Herborn werden

Wir suchen neue MitstreiterInnen

Seit 2013 ist Herborn offiziell Fairtrade-Town|Stadt des Fairen Handels. Für unser Team der Steuerungsgruppe Fairtrade-Town|Stadt des Fairen Handels Herborn suchen wir Verstärkung. Wir suchen engagierte Menschen, die Interesse an Entwicklungspolitik haben, sich für Menschenrechte einsetzen und bei der Organisation von Veranstaltungen zum Thema Fairer Handel mithelfen möchten.

Wir bieten

Die Steuerungsgruppe veranstaltet jährlich das „Faire Frühstück“ auf dem Marktplatz, lädt zu Vorträgen und Filmvorführungen ein und führt Bildungsveranstaltungen an Schulen durch. Wir treffen uns monatlich um neue Aktivitäten zu planen. Wenn  Sie sich auch aktiv für den Fairen Handel in Herborn einsetzen wollen, dann freuen wir uns auf Ihre Mitarbeit in der Steuerungsgruppe!

Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Informationen erhalten Sie bei Diana Göbel, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , 02772/5405621 und fairtradestadt.herborn.de